Salongespräche

Das Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW bietet seit 1996 die «Salongespräche» an – ein Weiterbildungsangebot zu aktuellen Themen der Philosophie, Geschichte, Politik, Wissenschaft und Kultur.

Beitrag zur Weltorientierung

In diesem, in seiner Form einzigartigen Angebot, wird Bildung verstanden als Beitrag zur Weltorientierung, zur Aufklärung, zur Stärkung historischen Bewusstseins, zur Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung oder auch zur Auseinandersetzung mit Moral.

Diskussionsfreudiges Publikum

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird an vier oder sechs Abenden zwischen 19.00 und 21.00 Uhr ein anregender Ausgleich zum Arbeitsalltag geboten.

Gespräch mit Gaumenfreuden

Zu den Markenzeichen der «Salongespräche» gehören kompetente Kursleiterinnen und Kursleiter, ein diskussionsfreudiges Publikum und Gaumenfreuden durch einen dazu servierten Apéro riche. Als Gesprächsgrundlage dienen Texte und Inputs.

Basisinformationen
Abschluss: Teilnahmebestätigung
Struktur: Einzelkurs
Daten: Nächste Durchführung: offen
Ort: Universität Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, Kursraum A126
(1. Stock, Altbau)
Unterrichtssprache: Deutsch
Zulassung:
Für alle Interessierten
Kosten: CHF 300.– für 6 Abende inklusive Apéro
Trägerschaft:
Universität Bern, Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW

Dokumente

Rechtliche Grundlagen

Allgemeine Geschäftsbedingungen ZUW (PDF, 43KB)

Die Diskussion steht im Zentrum der Salongespräche.

Rückblick Salongespräche

«Grenzen» (2015)

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«Grenzen»

Grenze ist eine strikte Linie und ein Mass. Sie betrifft das menschliche Innenleben und die äusseren Bedingungen des Zusammenlebens. Sie kann Absperrung oder Sicherheit bedeuten. Möglicherweise ist sie ein Scheideweg oder eine Schwelle, die sich überschreiten lässt, so dass sich neue Räume öffnen. Immer verbindet sich mit «Grenze» ein Drinnen und Draussen, ein Vorher und Nachher, ein Dazugehören oder ein Ausgeschlossensein.

Flyer «Grenzen», 2015 (PDF, 1.6 MB)

«Himmel» (2014)

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Der Himmel – so fern, so nah

«Welcher Stern ist Mittelpunkt des Himmels? Erde, nicht du!» Rose Ausländers zwei Zeilen fassen zusammen, was im 16. Jahrhundert den Aufruhr zwischen den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und den religiösen Glaubensrichtungen bewirkt hatte und was uns heute in unserem Wissenshunger weiter bewegt. Das menschliche Staunen über den Wechsel von Licht und Dunkelheit, über die Macht der Sonne, den wechselnden Mond und die funkelnden Sterne weckt seit Jahrtausenden die Fragen nach dem Ursprung und den Gesetzmässigkeiten des Universums sowie nach der Rolle der Erde und der Menschen im Weltganzen.

Flyer «Himmel», 2014 (PDF, 1.3 MB)

«Mut» (2013)

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Mut: Eine geheimnisvolle Kraft

Von der Antike bis in die jüngste Zeit finden sich Beispiele des Mutes, die zur Auseinandersetzung mit der geheimnisvollen Kraft auffordern, die die Klammern der Unfreiheit, des Schweigens und der Unterwerfung öffnet. Mut steht den hemmenden Kräften der Angst oder der Furcht entgegen und bewirkt eine Veränderung im individuellen Leben: eine Übereinstimmung von Gemüt und Verstand, vielleicht entgegen der Vernunft.

Flyer Salongespräche «Mut», 2013 (PDF, 1.5 MB)

«Schön und gut – echt wahr?» (2013)

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Subjektive Schönheit?

«Schönheit liegt im Auge des Betrachters», so Shakespeare. Ist Schönheit also subjektiv? Das ist keineswegs so. Aufgrund der sexuellen Selektion (Darwin) haben wir tatsächlich einen Sinn für Schönheit entwickelt. Psychologinnen zeigten im Jahre 1972, dass schöne Personen übereinstimmend erkannt werden und zahlreiche Vorteile geniessen. Ist das die ganze Wahrheit? Gibt es nicht deutliche kulturelle Unterschiede, was man als schön empfindet, insbesondere was Kunst sei? Wie verhält es sich mit der inneren Schönheit?

Flyer Salongespräche «Schön und gut – echt wahr», 2013 (PDF, 371KB)

«Vergebung» (2012)

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Vergebung – Befreiung – Freiheit

In der Philosophie wird Vergebung seit der Antike in doppelter Hinsicht als Befreiung verstanden: für das eigene Ich als Befreiung von der Last des Opferseins oder von jener der Selbstvorwürfe, für den oder die nahestehenden oder fernen Anderen als Befreiung von Anklage, Schuld und Angst vor Rache. Für Hannah Arendt war Vergebung die nobelste Umsetzung von Freiheit.

Flyer Salongespräche «Vergebung», 2012 (PDF, 915KB)